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Jetzt für Sanierung bewerben: Die Fanta Spielplatz-Initiative macht sich für deutsche Spielplätze stark

Spielgerät
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Fanta gründet mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland die Fanta Spielplatz-Initiative. Spielplatz-Träger können sich noch bis zum 10.04. um Finanzierungsunterstützung bewerben. Bundesweit werden insgesamt 20 Spielplätze saniert.

Fanta ruft zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland die Fanta Spielplatz-Initiative ins Leben. Das Hauptziel ist es, sich langfristig für deutsche Spielplätze einzusetzen und damit mehr Raum für kreatives und sicheres Spielen zu schaffen. Dabei steht unter anderem die Unterstützung von bis zu 20 Spielplatz-Sanierungen deutschlandweit auf dem Programm der neuen Initiative, die Impulse geben und konkrete Handlungsunterstützung bieten möchte.

Wie notwendig die Unterstützung ist, zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse des aktuellen TÜV Rheinland Spielplatz-Tests: 78 Prozent der in zehn deutschen Großstädten getesteten 50 Spielplätze weisen Sicherheitsmängel auf, 54 Prozent sogar mit akutem Handlungsbedarf. Die Fanta Spielplatz-Initiative ruft jetzt über das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit die Träger öffentlich zugänglicher Spielplätze dazu auf, sich um finanzielle Sanierungshilfe zu bewerben. Egal ob Vereine, Bürger- oder Elterninitiativen oder Träger öffentlicher Anlagen: In der Zeit vom 01. März bis zum 10. April 2012 können Spielplatz-Träger ihren Antrag beim Deutschen Kinderhilfswerk einreichen. Die Formulare gibt es zum Download unter www.dkhw.de und www.fanta.de/spielplatzinitiative.

Nach einer Inhalts- und Vollständigkeitsprüfung durch das Kinderhilfswerk werden die Spielplätze auf das Profil www.facebook.com/fantaspielspass hochgeladen. Vom 15. April bis 15. Juni 2012 können Verbraucher in einem öffentlichen Voting abstimmen, welche bis zu 20 Spielplatz-Träger aus den Bewerbungen die finanzielle Zuwendung erhalten. Alle sachlich und formal richtigen Bewerbungen werden angenommen, allerdings wird die Bewerbungsanzahl pro Postleitzahlencluster auf fünf limitiert („first come, first serve“), damit die Chancen deutschlandweit gleich verteilt sind.
 
Die Sanierung erfolgt über die Träger selbst und muss bis zum 30. September 2012 erfolgen. Neben dem Sanierungsvorhaben muss auf jedem Spielplatz mindestens ein neues Modul für freies und kreatives Spielen realisiert werden. „Das fängt bei Vielfalt und naturnaher Raumgliederung mit Platz zum Austoben und Nischen als Rückzugsmöglichkeit an“, beschreibt Holger Hofmann, Spielraumexperte beim Deutschen Kinderhilfswerk, solche Module, „und führt über Kletterbäume und Balancierstämme für die motorische Geschicklichkeit bis hin zu Rasenmulden oder schattigen Weidenhäusern als Orte der Entspannung. Ein freier und kreativer Spielraum unterstützt die motorische, kognitive und soziale Entwicklung der Kinder.“

Quelle: Pressebüro Fanta Spielplatz-Initiative