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Ukraine

Hertie-Stiftung stellt eine Million Euro für Geflüchtete bereit

Verschiedene Euro-Scheine liegen übereinander.
Bild: © Stockfotos MG - fotolia.com

Angesichts der bedrückenden Nachrichten vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der erschütternden Bilder von hunderttausenden Menschen auf der Flucht hat der Vorstand der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung heute beschlossen, eine Million Euro Soforthilfe für Hilfsmaßnahmen für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen.

Förderung in mehreren Schritten

Mit dem Geld sollen insbesondere Menschen unterstützt werden, die nach Deutschland kommen. In einem ersten Schritt erhält die „Alliance4Ukraine“ – ein Bündnis, mit dem Hilfsangebote koordiniert und gefördert werden – 100.000 Euro. Da die Lage sich sehr dynamisch entwickelt, wird über weitere Förderungen in den kommenden Tagen und Wochen entschieden. Dazu stimmen sich Vorstand und Geschäftsführung auch mit der Hertie School, der START-Stiftung sowie Projektleiterinnen und Projektleitern laufend ab. Die Hertie-Stiftung verfolgt die Geschehnisse in der Ukraine mit besonderer Anteilnahme, da über das Programm „Jugend debattiert international“ enge Beziehungen in das Land bestehen. An 26 Schulen wurde der Wettbewerb im Rahmen des Deutsch-Unterrichts durchgeführt, jedes Jahr nahmen vor der Pandemie rund 300 ukrainische Schülerinnen und Schüler teil. Die Schulen sind inzwischen alle geschlossen, etliche beschädigt, mindestens eine vollkommen zerstört.

Darüber hinaus sehen Vorstand und Geschäftsführung die Stiftung auch durch ihr Leitthema „Demokratie stärken“ in besonderer Verantwortung.

„Wir erleben gerade, wie wenig selbstverständlich Demokratie und Freiheit sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise, „und wir bewundern den Mut, mit dem die Menschen in der Ukraine diese Werte verteidigen.“

Vor diesem Hintergrund und angesichts des Drucks, unter den die liberale Demokratie weltweit gerät, sei das Engagement der Hertie-Stiftung für die freiheitliche Grundlage unseres Zusammenlebens ein wichtiges Zeichen.

Quelle: Hertie Stiftung vom 10.03.2022

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