Förderinformationen / Flucht und Migration

Förderung von Projekten zur "Stadtteilbezogenen Familienarbeit" in Bremen

Euromünzen liegen verteilt auf Scheinen
Bild: © Marco Scisetti - fotolia.com

Zur Umsetzung des Integrationskonzeptes des Senats wurden für die "Stadtteilbezogene Familienarbeit" mit der Zielgruppe der geflüchteten und asylsuchenden Familien Mittel zur Umsetzung von Projekten in 2017 freigegeben. Es stehen 60.000 € für familienbezogen arbeitende Einrichtungen und Initiativen in den Stadtteilen, aber auch für Träger, die stadtweit Angebote für die Integration von geflüchteten Familien initiieren wollen, zur Verfügung. Anträge können bis zum 15. März eingereicht werden.

Vorrangiges Ziel dieser Angebote ist, geflüchteten Familien in der Stadtgemeinde Bremen die Integration und Teilhabe zu erleichtern, Begegnung zwischen geflüchteten Menschen und Stadtgesellschaft zu befördern und Familien in der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen. Mögliche Aktivitäten sind zum Beispiel Gesprächskreise, kulturelle Angebote, Ausflüge, Möglichkeiten der Begegnung, Patenschaften und Stadtteilrundgänge.

Es sollen möglichst viele niedrigschwellige, nachhaltige Projekte unterstützt werden, die dem Bedarf der geflüchteten Familien im Stadtteil entsprechen. Eine Einbindung der Projekte in Stadtteilvernetzungen wird begrüßt. Die Projektideen werden bis zum 15.03.2017 gesammelt und im Rahmen eines Vergabeverfahrens in Kooperation mit dem Amt für Soziale Dienste vergeben.

Antragsformulare können hier angefordert werden:

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Referat 21
Stichwort: Stadtteilbezogene Familienarbeit
Bahnhofsplatz 29, 28195 Bremen

Einsendeschluss ist der 15. März 2017.

Im April erhalten gibt es dann Nachricht, ob die Projektidee finanziell unterstützt wird – entsprechende Rechnungen und/oder Belege können dann bei der oben stehenden Adresse eingereicht werden. Die Projektumsetzung sollte bis zum 31. Oktober erfolgen. Die Finanzmittel werden an den genannten Zahlungsempfänger überwiesen. Nach Abschluss des Projekts ist ein Kurzbericht zu fertigen.

Bei Fragen E-Mail an petra.borgmann-goertz@DontReadMesoziales.bremen.de

Quelle: Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Bremen vom 14.02.2017

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