Förderinformationen

Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Die Stiftung Erinnerung - Verantwortung- Zukunft unterstützt mit diesem Programm zur Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff "vergessene" NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

Gefördert werden können internationale Konferenzen und internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich in Ausstellungen, Dokumentationen, Dokumentarfilmen sowie sonstigen Formaten mit der NS-Zwangsarbeit auseinandersetzen und dazu beitragen, das Thema dauerhaft in der europäischen Erinnerungskultur zu verankern. In den Jahren 2014 und 2015 werden primär Proje kte zur Erinnerung an die Opfer der NS-"Euthanasie" sowie an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen gefördert.

Projektbewerbungen können von Bildungseinrichtungen, Museen, Gedenkstätten, Archiven, zivilgesellschaftlichen Initiativen, gemeinnützigen Organisationen, Geschichtswerkstätten u.a. eingereicht werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 4. April 2014.

Weitere Informationen sowie die Unterlagen zur Förderungsbeantragung

Quelle: JISSA Infofax 49/2013