Saarland

Förderprogramm zur Bekämpfung von Kinderarmut erfolgreich – Anträge weiterhin möglich

Ein Sparschwein, das von den Händen mehrerer Familienmitglieder gehalten wird, auf dem Tisch darunter liegen einzelnen Münzen
Bild: rawpixel.com

Kinder und Jugendliche leiden ganz besonders unter Armut. Deshalb hat das Familienministerium des Saarlandes im Juli 2020 das „Förderprogramm zur Bekämpfung von Kinderarmut“ gestartet.

Hierfür stehen in Abstimmung mit dem Beirat für Armutsbekämpfung 200.000 EUR aus einem Sonderfonds zur Verfügung.

„Die Mittel werden dafür verwendet, die Auswirkungen von Armut für Kinder und Jugendliche zu bekämpfen. Darüber hinaus sollen präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Kinderarmut gefördert werden.“, erklärte Familien- und Sozialministerin Monika Bachmann. Finanziert werden können Sachkosten oder Honorarkosten für neue Projekte zur Bekämpfung von Kinderarmut im Saarland. Antragsberechtigt sind die Wohlfahrtsverbände, freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe oder der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, gemeinnützige Vereine sowie die Kommunen.

„Das Förderprogramm ist bislang sehr gut angenommen worden. Mein Ministerium hat bereits über 90.000 EUR für neue kreative Projekte bewilligen können. Mit den geförderten Maßnahmen konnten die kulturelle und soziale Teilhabe, die gesundheitliche Situation sowie die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessert werden“, betonte Bachmann weiter.

Das Programm läuft vorerst weiter bis Ende 2021. Ministerin Bachmann appelliert daher an die Träger, Verbände und Kommunen: „Gerade jetzt, zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie sollten wir alles dafür tun, um Familien und Kinder, die armutsgefährdet sind, aktiv zu unterstützen. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeiten des Förderprogramms und stellen Sie auch weiterhin Anträge!“.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes vom 18.05.2021

Info-Pool