Förderinformationen / Kinder- und Jugendarbeit

„FairTalent“ Stipendienprogramm für Bildungs- und Chancengerechtigkeit

50 Kinder und Jugendliche aus dem Freistaat Sachsen erhalten heute vom sächsischen Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst, Hansjörg König, ihre Aufnahmeurkunde für das neue Stipendieprogramm „FairTalent“ der Roland-Berger-Stiftung und der Deutschen Bank mit dem insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sieben und 18 Jahren aus Hessen, Sachsen und Thüringen gefördert werden.

Damit sind sie die ersten FairTalent-Stipendiaten, die eine Förderung im Wert von ca. 14.000 Euro in Empfang nehmen dürfen. Das Stipendium ist keine reine monetäre Förderung. Vielmehr geht es darum, durch einen individuellen Förderplan aus insgesamt 12 Bausteinen (u.a. themenspezifische Seminare, persönliche Betreuung, Kreativiätsschulung, Lernmittelzuschuss) jeden Stipendiaten nach seinen Stärken und Bedürfnissen zu fördern.

Ziel des Bildungsprogramms der Roland-Berger-Stiftung in München und der Deutschen Bank in Frankfurt am Main ist es, leistungsfähige Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien ganzheitlich so zu fördern, dass sie bei entsprechender Begabung die Hochschulreife erlangen, ein Studium aufnehmen und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen können.

„Wenn erfolgreiche Unternehmen unserer Wirtschaft sich in den Bereichen der Kultur und der Bildung als Stifter engagieren, dann unterstreicht dies die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft. Sie muss ein Interesse an qualifiziertem Nachwuchs und sozialer Teilhabegerechtigkeit als Stabilitätsfaktor unseres demokratischen Gemeinwesens haben, um überhaupt nachhaltig wirtschaften zu können, so Sachsens Staatssekretär Hansjörg König heute anlässlich der Übergabe der Aufnahmeurkunden an die sächsischen Stipendiaten.

„FairTalent - Das Bildungsprogramm zur Chancengerechtigkeit für junge Talente“ wurde im Jahre 2010 in den Bundesländern Hessen, Sachsen und Thüringen gestartet und richtet sich an begabte Kinder und Jugendlich aus sozial benachteiligten Familien. Begabung, soziale Bedürftigkeit und persönliches Engagement sind wesentliche Kriterien für die Aufnahme in das Stipendienprogramm. Aus verschiedenen Einzelbausteinen (Einzelunterricht, Persönlichkeitstraining, persönliche Betreuung, themenspezifische Seminare, Ferienakademien, Praktika, Elterntraining, Kreativitätsschulung, Schulung praktischer & technischer Kompetenzen, Seminare zu Etikette und Umgangsformen, altersgruppenspezifische Netzwerkarbeit und finanzielle Unterstützung) werden für die Stipendiaten individuelle Förderpläne erstellte. Zusätzlich wird jedem Stipendiaten ein ehrenamtlicher Mentor zur Seite gestellt, der als Mittler zwischen Elternhaus, Schule und Stiftung agieren soll.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst