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Europäischer Sozialfonds: Sachsen setzt Förderprogramme zur Unterstützung junger Menschen fort

Ein ScHild mit der Aufschrift Arbeit und durchgestrichen Schule
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Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz setzt die Förderprogramme zur Unterstützung junger Menschen am Übergang von Schule in Beruf oder Ausbildung fort. Für die aus dem Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln finanzierten Projekte können ab sofort wieder Anträge für die Förderung ab 2015 gestellt werden.

Aufgrund der insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung werden dem Freistaat Sachsen künftig weniger europäische Mittel zur Verfügung stehen. Dennoch ist es gelungen, für die etablierten Förderprogramme eine Fortsetzung zu erreichen. Dabei legt das Ministerium einen besonderen Schwerpunkt auf die Unterstützung Jugendlicher mit Schwierigkeiten auf dem Weg ins Arbeitsleben.  

"Trotz der allgemein verbesserten Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist für viele junge Menschen der Weg von der Schule in die Berufsausbildung erschwert. Gerade unsere Jugendlichen mit besonderem Hilfebedarf stehen deshalb im Mittelpunkt der Förderung", begründet Sozialministerin Christine Clauß die Entscheidung.

Insbesondere das erfolgreiche Modell der sogenannten Produktionsschulen soll weiterhin unterstützt werden. In den Projekten werden junge Menschen, die nach der Schulzeit keinen Anschluss finden, individuell betreut, qualifiziert und motiviert. Die Teilnehmer erfahren durch die Beschäftigung Anerkennung und erhalten über die Begleitung wichtige Perspektiven.

Um beste Voraussetzungen für einen gelungenen Übergang von der Schule in die Ausbildung zu schaffen, soll auch die zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung während der Schulzeit weiter ausgebaut werden. Sozialministerin Christine Clauß betont: "Lernmüdigkeit entsteht oftmals aus vielschichtigen sozialen Problemlagen heraus. Die Schülerinnen und Schüler müssen erreicht werden, bevor diese der Schule fern bleiben. Jeder ist wichtig. Wir wollen und wir werden auf keinen verzichten."

Weitere Informationen: www.strukturfonds.sachsen.de

Quelle: Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vom 25.09.2014

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