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Saarland: Gewinner der ersten Phase des Förderwettbewerbs „Ideen für Generationen“

„Der demographische Wandel zählt zu den großen Herausforderungen unserer Zeit“, so Staatssekretär Sebastian Pini begründend zu dem vom Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz ausgelobten Förderwettbewerb „Ideen für Generationen“. Nun hat die Jury die eingegangen Anträge von kommunalen Gebietskörperschaften, Unternehmen, Verbänden, Kammern, (Hoch-)Schulen und Vereinen eingehend geprüft und bewertet. Die zehn besten Anträge werden bis zum Jahresende mit jeweils bis zu 15.000 Euro gefördert.

Dabei handelt es sich um folgende Projekte:

1. Wohndorf für ältere sowie benachteiligte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel des Projektes ist es, in einer ländlichen Region ein Wohngebiet zu entwerfen, das auf die speziellen Bedürfnisse älterer und benachteiligter Personen ausgerichtet ist.

2. Aufbau generationenübergreifender Nutzung von Schulstandorten. Ziel dieses Projektes ist es, mit innovativen Maßnahmen der Bildung und Weiterbildung Schulstandorte weiter zu nutzen.

3. Projekt „Lebensentwürfe“. In diesem Projekt geht es darum, jugendliche Schülerinnen und Schüler durch den Dialog mit älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Möglichkeiten zu eröffnen neue Perspektiven für den eigenen Lebensweg zu entwickeln.

4. Projekt „Aufbau einer Web-Plattform Bürgernetzwerk Bous“. Hierbei geht es darum, ein soziales Netzwerk für ältere Internet-Nutzer auf lokaler Ebene zu gründen. Über dieses Netzwerk sollen dann auch kostenlose Dienstleistungen getauscht werden können.

5. Projekt „Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit“. Ziel des Projektes ist, hemmende und fördernde Faktoren bezüglich der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ermitteln und daraus Handlungsempfehlungen zu entwickeln und zu erproben.

6. Projekt „Mit 66 Jahren?“. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren unterschiedlicher Herkunft in einem Saarbrücker Wohngebiet in den Lebenslagen Wohnen und soziale Lage ermittelt werden.

7. Projekt „Rauminformationssystem für zukunftsfähige Altenhilfeplanung“. Im Rahmen dieses Projektes sollen Schwerpunkte von Gesundheits- und Beratungsleistungen sowie des derzeitigen und zukünftigen Anteils älterer Menschen ermittelt und Konsequenzen für die Stadtplanung hergeleitet werden.

8. Projekt „Alt trifft jung/Gemeinsam statt einsam“. Ziel dieses Projektes ist es, das gegenseitige Lernen von jung und alt zu fördern und dies medial zu begleiten.

9. Projekt „Die Gesundheits- und Pflegesprechstunde“. Dieses Projekt will ein aufsuchendes Beratungsangebot für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in bestimmten Stadtteilen entwickeln und erproben. 

10. Projekt „Leben in der Fremde“. Ziel dieses Projektes ist es, das Zusammenleben von Einheimischen sowie Migrantinnen und Migranten in ländlichen Räumen des Saarlandes zu untersuchen.

„Die Bandbreite und Innovativität der ausgewählten Anträge zeigt, mit welcher Ernsthaftigkeit das Thema des Demographischen Wandels erkannt und diskutiert wird. Ich freue mich in der nächsten Stufe auf die ausgearbeiteten Projekte“, so Staatssekretär Pini.

„Insgesamt waren wir beeindruckt von dem hohen Niveau der eingegangenen Anträge - was uns die Auswahl nicht leicht gemacht hat“, sagt Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne, Leiter der Stabstelle Demographischer Wandel im Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz. Kühne weiter: „Wir sind gespannt, ob dieses hohe Niveau bei der Projektpräsentation noch übertroffen werden kann.“

Quelle: PM Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes vom 09.08.2010

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