Förderinformationen / Kinder- und Jugendarbeit

Brandenburg fördert Projekte kultureller Bildung

Zwei Mädchen arbeiten an einer Maske aus Gips
Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com

Kulturministerin Martina Münch zieht eine positive Bilanz des Landesprogramms zur Förderung von Projekten kultureller Bildung in diesem Jahr und kündigt für 2019 das neue Förderprogramm ‘Kulturelle Bildung und Partizipation‘ in Höhe von 400.000 Euro an.

„Wir konnten in diesem Jahr im Rahmen des Landesprogramms zur Förderung von Projekten kultureller Bildung insgesamt 46 lokale Projekte mit 200.000 Euro fördern – darunter ein Zirkus-Projekt in Strausberg, ein Musiktheater-Programm in Neuruppin und eine Kurzfilm-Kampagne in der Uckermark. Kulturelle Bildung ist einer der Schwerpunkte der kulturpolitischen Strategie des Landes. Alle großen Kulturinstitutionen und viele kleinere Kultureinrichtungen bieten mittlerweile Projekte der Kulturellen Bildung an. Besonders erfreulich ist, dass wir diese Bildungsangebote in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen konnten. Mit der Plattform Kulturelle Bildung haben wir ein Netzwerk, in dem mehr als 90 kulturelle und kulturpädagogische Einrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler aktiv sind“, so Münch. „Ich freue mich, dass wir im neuen Förderprogramm für 2019 einen Schwerpunkt auf Partizipation und Integration legen können. Kultur ist einer der wichtigsten Mittler, um Menschen zusammenzubringen. Musik und Bildende Kunst fördern nicht nur Kreativität und Konzentration – sie ermöglichen auch Begegnung und gemeinsames kreatives Arbeiten. Ziel des Landes ist es, dass möglichst viele Menschen Zugang zu kulturellen Aktivitäten und kultureller Bildung haben. Brandenburg hat mit seinem reichhaltigen kulturellen Leben und den vielen in der Kultur engagierten Menschen beste Voraussetzungen, um Integration und Partizipation durch attraktive Angebote weiter voranzubringen.“

Neues Förderprogramm in 2019

Das neue ‘Förderprogramm Kulturelle Bildung und Partizipation‘ des Landes richtet sich an Kommunen sowie Kitas, Grundschulen, Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände. Die Projekte sollen Brandenburgerinnen und Brandenburgern Zugänge zu Angeboten Kultureller Bildung eröffnen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Angeboten zur interkulturellen Vielfalt und zur Integration. In zwei Förderlinien werden zum einen einjährige Projekte mit einer Mindestfördersumme von 2.500 Euro und zum anderen strukturbildende Maßnahmen mit einer Mindestfördersumme von 20.000 Euro pro Jahr unterstützt.

Antragsstellung

Anträge können bis zum 18. November direkt an die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg gerichtet werden:  www.plattformkulturellebildung.de/forderung-antragstellung

Projektbeginn ist der 01. Februar 2019. Die Entscheidung über die Förderanträge trifft eine unabhängige Jury. Eine zweite Ausschreibungsfrist für Projekte, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen, endet am 15. Mai 2019.

Hintergrundinformationen

Das neue Förderprogramm ist eine Weiterentwicklung der beiden Förderprogramme ‘Kulturelle Bildung‘ und ‘Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Geflüchteten im Land Brandenburg‘, die 2018 auslaufen. In diesem Jahr werden über die beiden Programme insgesamt 77 Projekte gefördert.

Die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg wurde 2009 als Projekt der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH in Trägerschaft des Vereins Kulturland Brandenburg gegründet. Im Jahr 2013 nahmen die Regionalbüros in Potsdam, Eberswalde und Lübbenau ihre Arbeit auf. Als Service- und Vernetzungsstelle für Akteurinnen und Akteure der kulturellen Bildung initiiert und begleitet sie Projekte der kulturellen Bildung, berät zu Finanzierungsmöglichkeiten, bietet bedarfsorientierte Weiterbildungsveranstaltungen an und vernetzt potenzielle Partnerinnen und Partner miteinander. Das Kulturministerium unterstützt die Plattform und die drei Regionalbüros in diesem Jahr mit rund 225.000 Euro.

Weitere Informationen: www.plattformkulturellebildung.de

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg vom 15.10.2018

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