Förderinformationen / Junge Flüchtlinge

Brandenburg: Finanzielle Unterstützung für Geschenkaktionen mit geflüchteten Menschen

Ein kleines viereckiges Geschenk mit roter Schleife steht auf dem Tisch.
Bild: © Baiba Opule - Fotolia.com

In den vergangenen beiden Jahren führten das Sozialministerium und die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier, erfolgreich Weihnachtsaktionen für geflüchtete Menschen, vor allem Kinder, durch. Projektanträge für dieses Jahr können ab sofort gestellt werden.

In diesem Jahr stellt die Integrationsbeauftragte für gemeinsame Weihnachtsinitiativen von Brandenburgerinnen und Brandenburgern mit Geflüchteten finanzielle Unterstützung in Höhe von jeweils 500 Euro in Aussicht. Doris Lemmermeier: „Seit 2015 konnten wir geflüchteten Menschen mit unseren Geschenkaktionen eine Freude bereiten. Nun sind wir in einer Phase der Integration angekommen. Wir möchten gemeinsame Erlebnisse fördern. Wir freuen uns über vielfältige Ideen, die die besinnlichste Zeit des Jahres auch für unsere neuen Nachbarn zu einem schönen Erlebnis werden lassen.“

Projekte ehrenamtlicher Willkommensinitiativen

Ergänzend zur Unterstützung ehrenamtlicher Willkommensinitiativen stehen rund 20.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Jeweils 500 Euro können beispielsweise für interreligiösen Austausch, Bastel- und Geschenkwerkstätten, Ausflüge zu Adventskonzerten und Basaren, gemeinsames Singen und Musizieren und vieles mehr beantragt werden.

Lemmermeier: „Noch ist Weihnachten weit weg. Aber wir starten das Projekt so frühzeitig, damit die ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer in den Willkommensinitiativen ohne Stress ihr Projekt bei uns beantragen können. Es bleibt dann immer noch genug Zeit, das Gemeinschaftserlebnis zu organisieren. Jetzt sind erst einmal Ideen gefragt. Ich freue mich drauf.“

Nähere Informationen zu den Projektanträgen

Voraussetzung der Förderung ist, dass sich ein Großteil der Beteiligten ehrenamtlich engagiert und dass die Veranstaltungen ab Mitte November bis Weihnachten durchgeführt werden.

Infoflyer (PDF, 218 KB)

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg vom 04.10.2017

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