Förderung der Erziehung in der Familie / Digitalisierung und Medien

Vorlesegeschichten – Medienempfehlungen der Stiftung Lesen

Vier Kinder sitzen nebeneinander und blättern in Büchern
Bild: rawpixel.com

Wenn das Wetter draußen ungemütlich ist und die Tage immer kürzer werden, lockt das heimische Sofa. Doch welche Vorlesegeschichten eignen ich für welches Alter? Die Stiftung Lesen hat eine Empfehlungsliste für Kinder unterschiedlichen Alters herausgegeben.

Wie lässt sich am besten die freie Zeit nutzen, die vor wenigen Wochen noch vollgepackt war mit Freibadbesuchen, Fahrradtouren und Fußballspielen im Park? Ganz klar: mit Vorlesegeschichten. Zehn kleine Zappelmänner, Tilda Apfelkern und ein schachbegeisterter Kaiser sorgen auch im Wohnzimmer, in der Bibliothek oder in der Kita-Kuschelecke für aufregende Abenteuer.

Vorlesen lohnt sich – für kleine Zuhörer und große Vorleser gleichermaßen. Gemeinsam erlebte Geschichten sorgen für Nähe, neuen Gesprächsstoff und Einblicke in fremde Welten. Die aktuelle Vorlesestudie zeigt, dass Eltern sogar schon in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes damit beginnen können.

Fingerspiel-, Reim-, Fühl- und Pappbilderbücher sind für Babys ein rundum sinnliches Erlebnis, das ihnen hilft, sich ihre Welt zu erschließen. Und haben junge Familien erst einmal damit angefangen, können sie meist nicht mehr damit aufhören. Selbst für ältere Kinder bleibt das Vorlesen über den Schulstart hinaus ein großer Spaß. Sie lieben es, zusammen mit ihren Eltern, Lehrern oder Vorlesepaten Geschichten kennenzulernen, die sie allein noch nicht meistern können.

Die Empfehlungsliste der Stiftung Lesen (PDF, 8,3 MB)

Darüber hinaus bietet die Stiftung Lesen auf ihrer Internetseite eine Mediendatenbank an, in der nach Alter, Thema, Medienkategorie nach Lese- und Medienempfehlungen gesucht werden kann.

Quelle: Stiftung Lesen vom 02.11.2017