Förderung der Erziehung in der Familie / Familienpolitik

Unterstützung für Familien in Rheinland-Pfalz wird weiter ausgebaut

Eine Mutter spielt mit ihrer Tochter auf dem Teppichboden, der Vater sitzt im Hintergrund
Bild: rawpixel.com

Das Familienministerium in Rheinland-Pfalz will die landesweit 48 Häuser der Familie nachhaltig sichern und hat daher ein neues Förderprogramm aufgelegt. Insgesamt wurden 250.000 Euro für die Themenfelder „Prävention von Armutsfolgen für Familien“ und „Zeit für Familien“ zur Verfügung gestellt.

„Armut belastet Familien und trägt zu familiären Konflikten bei. Für ein gelingendes Familienleben und um Kindern in Rheinland-Pfalz gute Entwicklungschancen zu ermöglichen, ist es wichtig, Familien Anlaufstellen und -orte zu bieten, wo sie leicht zugängliche Angebote erhalten. Hier kommt den Häusern der Familie eine sehr wichtige Rolle zu“, erklärte Familienministerin Anne Spiegel.

Familienhäuser bieten Angebote, Informationen und Unterstützung

Durch das Förderprogramm erhalten die Einrichtungen einen Zuschuss von bis zu 8.000 Euro. Dies ist auch eine Anerkennung für die bisherige gute Arbeit der Häuser der Familien. Sie bieten Familien einen Ort, an dem sich Familien treffen, wo sie Angebote, Informationen und Unterstützungen finden und wo sie sich mit ihren Stärken einbringen können.

Moderne Familienzeitpolitik ist neben der Armutsbekämpfung ein weiterer Schwerpunkt der Landesregierung. Häuser der Familie als zentrale Anlaufstellen können Familien zeitliche Entlastung im Alltag bieten, da sie Angebote für Kinder, Eltern und ältere Menschen vor Ort bündeln. Bisher getrennte Angebotsstränge, z.B. der Betreuung, Kindertagespflege, Pflege, Erziehungshilfe, Gesundheitsberatung oder Familienbildung, werden gebündelt. So bekommen Familien Unterstützung „aus einer Hand“. Zeit für die Familie und für das Miteinander zu haben ist besonders in unserem schnelllebigen Alltag von größter Bedeutung. Denn ohne diese gemeinsame Zeit können Familien nicht existieren. Die gegenseitige Unterstützung, die Übernahme von Verantwortung und familiären Aufgaben wie etwa Erziehung oder Pflege, aber auch das sich Vertraut- und Geborgenfühlen benötigen Zeit“, sagt Ministerin Spiegel. „Mit unserem neuen Förderprogramm können wir diese beiden wichtigen Themenfelder miteinander verknüpfen und Familien noch breiter und konkreter unterstützen.“

Ergebnisse der geförderten Projekte werden auf der Webseite der Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ bekannt gegeben und stehen so als best-practice-Beispiele allen Familieninstitutionen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz vom 14.02.2018

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