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Förderung der Erziehung in der Familie

Saarlands Minister Storm überreicht Zertifikate an 26 Hebammen und Kinderkrankenschwestern

Baby Fuss in Erwachsenen-Hand

Im Rahmen der Verstetigung der „Frühen Hilfen“ im Saarland hat der saarländische Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Andreas Storm, den 26 Hebammen und Kinderkrankenschwestern zum Abschluss ihrer Ausbildung zur Familienhebamme beziehungsweise sozialpädiatrischen Familienbegleiterin gratuliert.

„Ich freue mich, dass wir durch diesen dritten Ausbildungskurs für Hebammen und Kinderkrankenschwestern die saarländischen Landkreise und den Regionalverband Saarbrücken in die Lage versetzen können, die Hilfen für Familien langfristig zu sichern“, so Minister Storm bei der Feierstunde am 24. Februar 2013 in Wadgassen.

So stehen dem Saarland bei rund 7.300 Geburten pro Jahr künftig bis zu 76 ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Das Saarland ist damit das einzige Bundesland mit einer flächendeckenden Betreuung durch Familienhebammen und erreicht somit im Bundesvergleich die höchste Betreuungsdichte von Familien und Kleinkindern im ersten Lebensjahr.

Die Arbeit der Familienhebammen und Familienbegleiterinnen ist eingebunden in die lokalen Netzwerke der Jugend- und Gesundheitshilfe. Minister Storm weiter: „In enger Kooperation mit den Geburtskliniken, den GynäkologInnen, KinderärztInnen, Hebammen und anderen Berufsgruppen, die mit der Betreuung junger Familien betraut sind, können wir so ein optimales Angebot an Hilfen anbieten und vor allem die aufsuchende Arbeit ausbauen.“

Die Erfahrung habe gezeigt, dass für die Erreichbarkeit und Betreuung von Familien mit Migrationshintergrund der Einsatz von Familienhebammen und Familienbegleiterinnen, die über eigene Erfahrungen mit fremden Kulturen verfügen und deren Sprache sprechen,  eine große Bereicherung für das Betreuungsangebot darstellt.

„Die durch die wissenschaftliche Begleitung des Angebotes erwiesenen Erfolge der Frühen Hilfen im Saarland bestärken uns, diesen Weg konsequent weiter zu gehen“, so Storm. „Wir danken allen Teilnehmerinnen für Ihre Bereitschaft, die Frühen Hilfen im Saarland durch ihren Einsatz qualifiziert fortzusetzen. Danken möchte ich ebenfalls dem Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg für die Umsetzung des Curriculums sowie die Erstellung in Kooperation mit dem saarländischen Hebammenverband.“

Hintergrundinformation

Die Ergebnisse des Aktionsprogramms „Frühe Hilfen für Kinder und ihre Eltern und soziale Frühwarnsysteme“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der Gründung des „Nationales Zentrum für Frühe Hilfen“ NZFH, aber auch Initiativen der Länder haben die Fachdiskussion über die Inhalte einer Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes maßgeblich beeinflusst. Das Saarland hat mit der Einführung eines „Systems verpflichtender Einladungen zu den Früherkennungsuntersuchung“ und dem Start des Projektes „Keiner fällt durchs Netz“ im Jahr 2007 im Landesprogramm „Frühe Hilfen für Familien im Saarland“ bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland vom 24.02.2013