Förderung der Erziehung in der Familie / Gesundheit

Mecklenburg-Vorpommern ist auf gutem Weg bei der Kindergesundheit

Eine Medizinerin mit einem kleinen Jungen auf dem Arm
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Die Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern profitieren immer stärker von Vorsorge und Prävention. Gesundheitsministerin Manuela Schwesig hat am Donnerstag, 18.04.2013, auf der Kindergesundheitskonferenz in Rostock die Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitsberichtes vorgestellt.

Demnach sind zum Beispiel bei der Zahngesundheit in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht worden. Ein Problem sind nach wie vor Übergewicht und Adipositas.

Auf der Konferenz wurden gleichzeitig neue Ziele für die Kindergesundheit definiert. Dabei geht es um die Stärkung der Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten durch mehr Bewegung, das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung, die Stärkung der Gesundheit im Säuglings- und Kleinkindalter, die Verbesserung der Mundgesundheit und eine stärkere Nutzung der Gesundheitsvorsorge durch Jugendliche.

"In den vergangenen Jahren hat sich der Anteil der Kinder, die an den U-Untersuchungen teilnehmen ständig erhöht. So haben zum Beispiel an den U8-Untersuchungen fast 90 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe teilgenommen", sagte die Ministerin. Dazu hat auch das erfolgreiche Erinnerungssystem in Mecklenburg-Vorpommern beigetragen.
Sie wies in diesem Zusammenhang aber auch auf die Verantwortung der Eltern hin. "Eltern müssen für ihre Kinder Vorbild sein. Wenn Kindern gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung vorgelebt werden, haben sie weniger Probleme mit Übergewicht und motorischen Defiziten", so die Ministerin.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 18.04.2013