Förderung der Erziehung in der Familie / Coronavirus

Frühe Hilfen in Corona-Zeiten: Wo gibt es jetzt Beratung für Eltern?

Junge Eltern versorgen ein Baby, das gerade beim Vater auf dem Arm liegt
Bild: rawpixel.com

Die Beratungsstellen der Frühen Hilfen unterstützen Schwangere sowie Eltern mit Kindern unter drei Jahren in Not- oder Konfliktsituationen. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten Anlaufstellen vor Ort geschlossen werden. Kostenfreie Telefon- und Online-Beratungsangebote bestehen jedoch weiterhin. Darüber informiert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen.

Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Angebote nicht mehr so zur Verfügung stehen, wie wir es gewohnt sind. Dies gilt auch für viele Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere vor Ort. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat unter www.elternsein.info/coronazeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

Die Anlaufstellen Frühe Hilfen können auf die Seite verlinken und sie in den Sozialen Medien bewerben. Der Hinweis auf Online- und Telefonberatungen bietet Familien und werdenden Eltern alternative Beratungsmöglichkeiten auch außerhalb der Dienstzeiten von Beratungsstellen.

Quelle: Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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