Förderung der Erziehung in der Familie

Fernsehtipp: Mutterliebe ist kein Kinderspiel

Ein Fernseher
Bild: Susanne Becker   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Die Reportage beschäftigt sich mit den Freuden und Nöte einer 15-jährigen Mutter.

Sabrinas Freund habe die "Pille danach" einfach in den Busch geworfen und gemeint, das bräuchte sie nicht. Die jungen Eltern sind mit dem Kind überfordert, Oma und Opa sind beruflich eingebunden und können sich nicht um den Enkel kümmern.

Sabrina und ihr Sohn kommen in ein Mutter-Kind-Heim. Die Beziehung zu ihrem Freund geht in die Brüche, aus enttäuschter Liebe sagt sie sich schließlich von ihm los, auch, weil er sich aus ihrer Sicht nicht genug um das gemeinsame Kind kümmert.

Zwischen Pubertät, Mutterglück und Schulpflicht versucht sich Sabrina einen Weg zu bahnen. Immer wieder hat sie zu kämpfen zwischen einer Null-Bock-Einstellung und ihren Pflichten im Heim. Aber: Jason ist auf der Welt und braucht eine Perspektive. Und dann ist da noch Jan, seit einigen Wochen der neue Freund von Sabrina. "Der sei jetzt schon mehr Vater für Jason als der Erzeuger", sagt sie.

Ist die minderjährige Mutter auf einem guten Weg? Ihre Eltern meinen ja. Auch der Lehrer ist zuversichtlich. Sabrina geht wieder regelmäßig zur Schule und möchte ihrem kleinen Sohn irgendwann einmal etwas bieten. Nur im Mutter-Kind-Heim ist man zurückhaltend. Ob Sabrina die Kurve kriege, könne keiner vorhersagen.

Film von: Martin Rosenbach

Sendetermin: Samstag, 21. April 2012, Reportage
18:20 - 18:50 Uhr, WDR Fernsehen, Videotext für Hörgeschädigte

Quelle: WDR