Förderung der Erziehung in der Familie / Familienpolitik

Familienministerin Haderthauer zur Zwischenbilanz "Netzwerk Familienpaten Bayern"

Eltern und drei Kinder sind aus einem Papierschnitt hergestellt.

"Unser Modellprojekt 'Netzwerk Familienpaten Bayern' ist ein voller Erfolg. Inzwischen haben wir rund 190 Ehrenamtliche und 40 Koordinatorinnen und Koordinatoren an 22 Standorten, die kompetent und vertrauensvoll Familien unterstützen und entlasten", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer.

"Dazu gehört beispielsweise die Kinder von der Schule abzuholen, sie bei den Hausaufgaben zu unterstützen, gemeinsam die Freizeit zu gestalten oder bei der Strukturierung des Alltags zu helfen. Denn heute ist es nicht mehr für alle Familien selbstverständlich möglich, auf familiäre Unterstützung - wie Großeltern - zurückzugreifen. Ich habe deshalb die Förderung für dieses Projekt bis zum 14. Juni 2014 verlängert und stelle dafür zusätzlich rund 256.000 Euro zur Verfügung. Dies ermöglicht die Ausbildung weiterer Koordinatorinnen und Koordinatoren, die die Familienpatenschaften flächendeckend auf ganz Bayern ausweiten werden", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer.

Haderthauer weiter: "Eltern sind die wichtigsten Ansprechpartner für ihre Kinder. Aber Elternwissen fällt nicht vom Himmel. Die Familienpaten helfen ihnen, die eigenen Fähigkeiten zu stärken, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, im Austausch über Erziehungssituationen klarer zu sehen und die eigene Position zu finden - für eine gute Zukunft der Kinder."

Für das Modellprojekt haben sich der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V., der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. und der Landesverband Mütter- und Familienzentren in Bayern e. V. zusammengeschlossen. Das Modellprojekt wird wissenschaftlich durch das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) begleitet.

Weitere Informationen zum Modellprojekt erhalten unter: www.familienpaten-bayern.de

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen vom 06.01.2013

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