Förderung der Erziehung in der Familie / Familienpolitik

Familienförderung in Thüringen soll ausgebaut werden

Lachendes schwarzes Kind mit schwarzer Mutter und weißem Vater im Wohnzimmer
Bild: Andrea Piacquadio - pexels.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Corona-Einschränkungen, finanzielle und berufliche Sorgen, Kinderbetreuung und Vieles mehr haben nicht nur Familien in den vergangenen Wochen und Monaten vor große Herausforderungen gestellt, sondern auch die Politik. In Thüringen sollen noch in diesem Jahr Maßnahmen der Familienförderung vorangebracht werden, so unter anderem durch die Gründung eines Landesfamilienrates sowie eine Online-Befragung nachhaltig auf die Bedürfnisse der Thüringer Familien abgestimmt werden.

„Schulen, Kindergärten und sogar Spielplätze zu schließen, das hat uns allen schlaflose Nächte bereitet. Weil wir genau wussten, dass diese politischen Entscheidungen auch vielen Eltern schlaflose Nächte bereiten und große Sorgen mit sich bringen. Um die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen, waren diese Entscheidungen aber notwendig. Und wir haben zu keiner Zeit die Familien aus dem Blick verloren“, so Thüringens Familienministerin Heike Werner.

Maßnahmen der Familienförderung

Umso wichtiger ist es nun, bestehende und geplante Maßnahmen der Familienförderung in Thüringen voranzubringen und die aktuelle Situation zu verbessern. So soll noch in diesem Jahr der Einstieg in die Landesfamilienförderplanung erfolgen und durch die Gründung eines Landesfamilienrates sowie eine Online-Befragung nachhaltig auf die Bedürfnisse der Thüringer Familien abgestimmt werden.

Sonderprogramm Familienerholung

Weitere Maßnahmen sind im Rahmen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben (LSZ) geplant. Dieses soll zum einen um die Bereiche Gesundheitsförderung und Pflege erweitert werden. Zum anderen startete bereits Anfang Juli das „Sonderprogramm Familienerholung“, das Eltern oder Großeltern mit finanziellen Engpässen dabei unterstützt, mit ihren Kindern oder Enkelkindern in Urlaub zu fahren.

„Wenn jedes Kind in Thüringen am ersten Schultag von seinen Ferienerlebnissen erzählen kann, dann haben wir auch politisch etwas erreicht. Das war und ist uns zu jeder Zeit wichtig. Zwar werden wir auch in naher Zukunft noch nicht von ‚Normalität‘ sprechen können und die Lage weiter sehr genau beobachten müssen. Aber eines kann ich versichern: Diese Landesregierung wird dafür Sorge tragen, dass dabei die Interessen und Wünsche von Familien weiterhin berücksichtigt werden“, so Werner abschließend.

Weitere Informationen zum „Sonderprogramm Familienurlaub“ (PDF, 254 KB) stehen auf den Seiten des Ministeriums zur Verfügung.

Quelle: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vom 15.07.2020

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