Förderung der Erziehung in der Familie / Familienpolitik

Familiencoachprojekt zur gesellschaftlichen Integration junger Mütter

Kleinkind schaut über die Schulter der Mutter
Bild: © Alena Yakusheva - Fotolia.com

Mit dem Projekt „FC MuTIg II – junge Mütter für gesellschaftliche Teilhabe und Integration“ sollen Frauen im Alter von 16 bis 30 Jahren in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim nach Geburt oder Elternzeit gezielt auf den beruflichen (Wieder-)Einstieg vorbereitet werden. Das Projekt wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit 252.000 Euro gefördert.

Im Rahmen ihrer Sommertour übergab Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese am 17. Juli  in Wismar einen Zuwendungsbescheid des Landes  in Höhe von 252.000 Euro für ein Familiencoachprojekt. Die Mittel, die an die BilSE – Institut für Bildung und Forschung GmbH ausgereicht werden, stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Drese: „Junge Mütter stehen vor allem im ländlichen Raum vor vielen Herausforderungen etwa durch erhöhten Stress, gesundheitliche Mehrbelastungen, Mangel an Flexibilität und wenig Ausgleichsmöglichkeiten vom Alltag.“ Verbunden damit seien nicht selten ein mangelndes Selbstwertgefühl, ein kaum vorhandenes soziales Umfeld und Qualifikationsdefizite.

„Hier setzt das Projekt mit individuellen Unterstützungsangeboten an“, verdeutlicht Drese. „Es geht z.B. um Qualifizierungen bei fehlenden Schul- oder Berufsabschlüssen, Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung und beim Abbau von Vermittlungshemmnissen oder um Motivation zur Eigeninitiative und Unterstützung bei der Arbeitsmarktreintegration“, so Drese.

Insgesamt stehen für „FC MuTIg II“ 70 Teilnehmerplätze mit einer individuellen Zuweisungsdauer von acht bis zwölf Monaten zur Verfügung: 30 im Landkreis Nordwestmecklenburg und 40 im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Ziel ist die signifikante Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und langfristig die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Arbeit. Kooperationspartner des Projektes sind die jeweiligen Jobcenter.

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 17.07.2017

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