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„Pia rettet Fridulin“ und Schleswig-Holsteins Innenminister werben für mehr Brandschutz

Eine Sonderausgabe des Pixi-Buches „Pia rettet Fridulin“ wirbt seit heute für die Installation von Rauchwarnmeldern.

Brandschutzerzieher der freiwilligen Feuerwehren verteilen die Bilderbücher aus dem Carlsen-Verlag an die Kinder jeder Abschlussklasse einer Kindertageseinrichtung. Das Innenministerium rechnet mit jährlich 25.000 Exemplaren. Die Kosten in Höhe von rund 11.000 Euro im Jahr werden aus Mitteln der Feuerschutzsteuer finanziert.

Zu der Auftaktveranstaltung im Kindergarten Arche Noah in Stockelsdorf (Kreis Ostholstein) war Innenminister Klaus Schlie gekommen. „Das Pixi-Buch ist hervorragend geeignet, um Kinder und Eltern ins Gespräch über die Notwendigkeit von Rauchwarnmeldern zu bringen“, sagte der Minister. Die Aktion sei ein wichtiger Bestandteil der Brandschutzerziehung. Schlie erhofft sich damit auch eine zusätzliche Unterstützung und Akzeptanz in der Bevölkerung für die gesetzliche Pflicht, bis Ende des Jahres Rauchwarnmelder einzubauen. „Es ist wichtig, dass man über die Gefahren von Bränden und deren Vorbeugung so früh wie möglich aufklärt“, sagte der Minister. Durch Brände verunglückten in Deutschland jeden Monat 40 Menschen tödlich. Die meisten stürben an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer würden nachts im Schlaf überrascht.

Das ist die Geschichte von Pia und ihrem Teddy Fridulin:

Pia beobachtet vom Spielplatz den Einsatz der Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand. Aufgeregt und ängstlich berichtet sie ihren Eltern davon. Als der Vater von Rauchwarnmeldern spricht, möchte Pia unbedingt welche haben. Nach dem Kauf bringt sie der Vater an. Das Thema hat auf Pia so stark beeindruckt, dass sie mit ihrem Freund selbst gebastelte Rauchwarnmelder in der Puppenstube einbaut. Eines Tages verlässt die Mutter mit den Kindern das Wohnzimmer, ohne eine brennende Kerze zu löschen. Plötzlich gibt es Alarm: Die Kerze hat die Tischdecke in Brand gesetzt. Durch den Alarm gelingt es der Mutter, mit Hilfe eines feuchten Handtuchs das Feuer noch rechtzeitig zu löschen und den Teddybären Fridulin zu retten, der neben der Kerze lag. Fazit der Mutter: „Ich habe einen Fehler gemacht. Brennende Kerzen müssen immer gelöscht werden, bevor man den Raum verlässt.“

Quelle: Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein

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