Förderung der Erziehung in der Familie

Bremen: Neue Willkommenspakete für Eltern

Bild: Senat Bremen

Ein Kind großzuziehen sollte eigentlich das Selbstverständlichste von der Welt sein. Und doch steht jede Mutter, jeder Vater besonders mit dem ersten Kind vor vielen Fragen und neuen Herausforderungen. Um Kindern das Ankommen auf der Welt zu erleichtern und ihre Eltern nach Kräften mit Informationen zu unterstützen, gibt es jetzt das neue "Willkommenspaket" der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen.

Das "familiennetz bremen" und die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen haben das Willkommenspaket gemeinsam entwickelt.

Das "Willkommenspaket", das alle Eltern in Bremen zur Geburt Ihres Kindes bekommen, beinhaltet:

  • einen bunten Ordner für wichtige Dokumente des Kindes
  • Broschüre:  Informationen für Eltern von Neugeborenen
  • Broschüre "Das Baby im ersten Lebensjahr"
  • vier "Elternbriefe" für die ersten Monate. Es sind die ersten vier von insgesamt 46 informativen Elternbriefen des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. (ANE)
  • Notruf-Nummern, Tipps, Termine und Infos zur Kinderbetreuung

und mehr. Die Unterlagen stehen unter diesem Link zum Download zur Verfügung.

Ab Februar 2014 werden so gut wie alle Kinderärzte in Bremen bei den U-3-Untersuchungen, also in der vierten bis sechsten Lebenswoche des Kindes, das Willkommenspaket überreichen.

Das Paket ist ein Beitrag Bremens im Rahmen der "Bundesinitiative Frühe Hilfen" und wird mit 40.000 Euro Bundesmitteln für die Herstellung gefördert. Entsprechend der Zahl der Geburten sollen jährlich rund 5.000 Willkommenspakete übergeben werden.

Bei allen Fragen rund um die Familie können sich Betroffene an das familiennetz bremen wenden. Der unabhängige Informations- und Vermittlungs-Service vom familiennetz ist für alle Mütter und Väter offen und kostenfrei.
Telefon: 0421 790 89 18
E-Mail: info@DontReadMefamiliennetz-bremen.de
Internet: www.familiennetz-bremen.de

Quelle: Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Bremen vom 25.02.2014

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