EU-Jugendstrategie

Strukturierter Dialog: EU-Jugendkonferenz in Amsterdam gestartet

Bild: © Edwin-Andreas Drotleff

Vom 04. bis 07. April 2016 kommen rund 190 Jugend- und Ministeriumsvertreter/-innen aus 28 EU-Ländern in der niederländischen Hauptstadt zur ersten EU-Jugendkonferenz im Rahmen des Strukturierten Dialogs zum Thema "Zusammenleben mitgestalten" zusammen. Ihre Aufgabe lautet: einen Orientierungsrahmen für den weiteren Dialogprozess entwickeln.

Vier Tage lang diskutieren Jugendliche und Entscheidungsträger_innen aus allen EU-Mitgliedstaaten darüber, welches Rüstzeug junge Menschen benötigen, um sich in der heutigen digitalen und multikulturellen Gesellschaft entwickeln zu können. Besonderes Augenmerk gilt dabei Jugendlichen, die mit mehr Herausforderungen fertig werden müssen als ihre Altersgenossen, zum Beispiel weil sie einen Migrationshintergrund oder psychische Probleme haben.

In mehreren Schritten setzen sich die Teilnehmenden mit dem Thema und den Punkten, die sie als Input für die Konferenz aus ihrem Land mitgebracht haben, auseinander. Darüber hinaus sind Besuche in Einrichtungen und bei Organisationen der Jugend(sozial)arbeit geplant. Am Ende der Konferenz soll ein Dokument verabschiedet werden, das die Herausforderungen, Unterthemen und Fragestellungen benennt, mit denen sich der Strukturierte Dialog in den kommenden Monaten beschäftigen wird.

Weitere Informationen zum Thema und zum Prozess

Die drei Jugendvertreter_innen aus Deutschland, Edwin-Andreas Drotleff, Isilay Isilar und Rebecca Lange, berichten über Facebook und Twitter über die Geschehnisse in Amsterdam.

Darüber hinaus kann man sich über die offiziellen Social-Media-Kanäle der EU-Jugendkonferenz auf dem Laufenden halten:

INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell CC BY-NC 3.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Informationen zur Umsetzung

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

    Mehr erfahren

  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

    Mehr erfahren

  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

    Mehr erfahren

  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

    Mehr erfahren

  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

    Mehr erfahren

Videos zur EU-Jugendstrategie

Immer informiert

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und lassen Sie sich über Neuigkeiten regelmässig per E-Mail informieren.

RSS-Feed

Erhalten Sie alle Nachrichten zum Thema „EU-Jugendstrategie" als RSS-Feed.

Abonnieren