EU-Jugendstrategie / Europa

Neuigkeiten aus der europäischen Jugendpolitik: Keine Utopie sondern Selbstverständlichkeit

Bild: Newsletter EU-Jugendstrategie

Das Europäische Sozialkorps und 20 Jahre Europäischer Freiwilligendienst waren die Highlights in der europäischen Jugendpolitik der vergangenen Monate. Zu diesen und anderen europäischen Entwicklungen und zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland informiert der aktuelle Newsletter von JUGEND für Europa.

Das Ziel knapp verfehlt: Zumindest, was den Veröffentlichungstermin des aktuellen Newsletters "EU-Jugendstrategie" angeht. Die Ausgabe #02.16 erreicht Sie leicht verspätet im neuen Jahr. Was den Inhalt angeht: 50 starke Seiten zu den Entwicklungen im Bereich Jugend auf nationaler und europäischer Ebene haben wir für Sie zusammengestellt.

Keine Utopie sondern Selbstverständlichkeit

"Finde eine Form des europäischen Zusammenschlusses, die mit ihrer gemeinschaftlichen Kraft jedes Individuum in jeder nationalen Gesellschaft rechtlich schützt und gleichzeitig jeden, indem er oder sie sich mit Individuen anderer Sprachen und politischer Kulturen zusammentut, bereichert und freier macht als zuvor", so lautete eine Forderung Ulrich Becks aus dem Jahr 2014. 

Aktuelle Initiativen und Themen

Das ist bei Weitem keine Utopie oder soziologische Träumerei mehr, sondern für Millionen Menschen in Europa gelebte Selbstverständlichkeit. Eine Tatsache, die natürlich in aktuellen nationalistisch geprägten Abgrenzungsdebatten keine Rolle spielt. Aber spielt sie eine Rolle in unserem Arbeitsalltag, sind wir uns des Wertes dieser "Selbstverständlichkeit" bewusst? Setzen wir uns dafür ein, sie zu verteidigen und zu vertiefen?

In der aktuellen Ausgabe berichten wir von guten Beispielen und Initiativen dazu. Weitere Themen sind unter anderem: 

    • Einführung des Europäischen Solidaritätskorps
    • "Investieren in Europas Jugend" - Diskussion über die Entwicklung der europäischen Jugendpolitik
    • Projektwerkstatt "Flucht, Migration und Asyl" in Loccum
    • Rückblick auf 20 Jahre Europäischer Freiwilligendienst
    • Aktuelle Entwicklungen in der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    • EU-Jugendkonferenz in Košice

Quelle: JUGEND für Europa

     



Info-Pool

  • Grundlagen zur EU-Jugendstrategie
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    Die Staaten der Europäischen Union haben sich auf das jugendpolitische Ziel verständigt, bis 2018 die Lebenslagen junger Menschen zu verbessern. Dafür sollen mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen in Bildung und Arbeit geschaffen werden. Auch das freiwillige Engagement junger Menschen und ihre soziale Eingliederung junger Menschen soll gestärkt werden.

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  • Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
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    Der Bund und die Länder setzen die EU-Jugendstrategie in Deutschland gemeinsam um. Sowohl der Bund als auch die Länder haben ihre Positionen zur Ausrichtung der jugendpolitischen Zusammenarbeit der EU im Vorfeld eingebracht. Impulse aus der EU-Jugendstrategie sollen als Motor für die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Praxis und Politik der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland nutzbar gemacht werden.

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  • Arbeitsprogramm von Bund und Ländern
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    © Woodapple - Fotolia.com

    Es gibt vielfältige Aktivitäten zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland. Bund und Länder setzen eine Reihe von Maßnahmen individuell um, haben sich aber auch eine gemeinsame Agenda gesetzt. Das Arbeitsprogramm der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland für den Zeitraum 2014 – 2018 beschreibt konkrete fachliche Vorhaben. Im Fokus steht dabei, Entscheidungsträger und Fachkräfte der Kinder und Jugendhilfe, insbesondere auf der kommunalen Ebene, zu erreichen.

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  • Mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe
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    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die  Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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  • Strukturierter Dialog
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    Der Strukturierte Dialog zwischen Jugend und Politik ist das „Jugendbeteiligungsinstrument“ der EU-Jugendstrategie. Er trägt dazu bei, dass die Vorstellungen und Anliegen junger Menschen in der Umsetzung der EU-Jugendstrategie und bei europäischer Politikgestaltung in Brüssel berücksichtigt werden.

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  • Jugendpolitische Zusammenarbeit der EU ab 2019
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    © moonrun - fotolia.com

    Die Weiterentwicklung der jugendpolitischen Zusammenarbeit steht derzeit auf der jugendpolitischen Agenda der EU und Deutschlands, denn die aktuelle jugendpolitische Vereinbarung für Europa, kurz die EU-Jugendstrategie, endet mit Ablauf des Jahres 2018. 2017 ist daher von der Europäischen Kommission zum Jahr des „Zuhörens“ deklariert worden. Im nächsten Jahr werden dann die Festlegungen und Abstimmungen für den erneuerten Rahmen der jugendpolitischen Zusammenarbeit ab dem 1. Januar 2019 erfolgen.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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