EU-Jugendstrategie / Kinder- und Jugendpolitik

Die Zukunft Europas: Der Strukturierte Dialog geht in die Beteiligungsphase

Zwei Jugendliche stehen in einer bergigen Landschaft mit hochgestreckten Armen und eine davon macht ein Victory-Zeichen
Bild: rawpixel.com

Freizeit, Bildung, Arbeiten, Liebe, Internet, Engagement, Reisen, Umwelt, … Themen, die für junge Menschen und ihr Leben wichtig sind, werden aktiv von der EU beeinflusst - häufig, ohne dass junge Menschen es bemerken. Unter dem Motto „du»EUROPA»wir“ wird im Rahmen des Strukturierten Dialogs jungen Menschen europaweit die Möglichkeit gegeben sich zur Zukunft von Europa zu äußern, wohin Europa sich entwickeln soll und was Jugendpolitik dazu beitragen kann.

Welche Bedeutung hat Europa für junge Menschen? Welche Bedeutung haben junge Menschen für Europa? Wie sollte Jugendpolitik in Europa aussehen? Und was braucht sie, um Europa mitgestalten zu können?

Online-Diskussion

Bis zum 19. November können zehn Themen online diskutiert werden. Sie gliedern sich wie folgt:

  • Europäisches Wir-Gefühl
  • Mobilität und Begegnung
  • Jugend in der digitalen Welt
  • Bildung, Ausbildung und Arbeit
  • Zusammenleben in Vielfalt
  • Umwelt und Nachhaltigkeit
  • Freiwilliges Engagement und Jugendorganisationen
  • Beteiligung
  • Politik für junge Menschen
  • Weiterentwicklung der EU

Die Beiträge können online kommentiert und ergänzt werden, bevor ab dem 27. November dann das Online-Voting losgeht: 

Ergänzend zur Online-Beteiligung werden im Rahmen von „du»EUROPA»wir“ zwei eintägige Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 30 Jahren organisiert: Die erste DenkWerkstatt „du»EUROPA»wir“ findet am 17. November in Erfurt statt. Die zweite DenkWerkstatt wird am 27. Januar 2018 in Hannover stattfinden.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung und der DenkWerkstatt fließen in die neue EU-Jugendstrategie nach 2018 und in die Themen der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein.

Quelle: JUGEND für Europa / Werkstatt MitWirkung, DBJR

DE 2.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 2.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • Grundlagen zur EU-Jugendstrategie

    Die Staaten der Europäischen Union haben sich auf das jugendpolitische Ziel verständigt, bis 2018 die Lebenslagen junger Menschen zu verbessern. Dafür sollen mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für alle jungen Menschen in Bildung und Arbeit geschaffen werden. Auch das freiwillige Engagement junger Menschen und ihre soziale Eingliederung junger Menschen soll gestärkt werden.

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  • Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Der Bund und die Länder setzen die EU-Jugendstrategie in Deutschland gemeinsam um. Sowohl der Bund als auch die Länder haben ihre Positionen zur Ausrichtung der jugendpolitischen Zusammenarbeit der EU im Vorfeld eingebracht. Impulse aus der EU-Jugendstrategie sollen als Motor für die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Praxis und Politik der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland nutzbar gemacht werden.

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  • Arbeitsprogramm von Bund und Ländern
    Team
    © Woodapple - Fotolia.com

    Es gibt vielfältige Aktivitäten zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland. Bund und Länder setzen eine Reihe von Maßnahmen individuell um, haben sich aber auch eine gemeinsame Agenda gesetzt. Das Arbeitsprogramm der Bund-Länder Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland für den Zeitraum 2014 – 2018 beschreibt konkrete fachliche Vorhaben. Im Fokus steht dabei, Entscheidungsträger und Fachkräfte der Kinder und Jugendhilfe, insbesondere auf der kommunalen Ebene, zu erreichen.

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  • Mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die  Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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  • Strukturierter Dialog
    Strukturierter Dialog - mitdenken, mitreden, mitbestimmen. Jugend bewegt Politik
    DBJR

    Der Strukturierte Dialog zwischen Jugend und Politik ist das „Jugendbeteiligungsinstrument“ der EU-Jugendstrategie. Er trägt dazu bei, dass die Vorstellungen und Anliegen junger Menschen in der Umsetzung der EU-Jugendstrategie und bei europäischer Politikgestaltung in Brüssel berücksichtigt werden.

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  • Jugendpolitische Zusammenarbeit der EU ab 2019
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Die Weiterentwicklung der jugendpolitischen Zusammenarbeit steht derzeit auf der jugendpolitischen Agenda der EU und Deutschlands, denn die EU-Jugendstrategie endet mit Ablauf des Jahres 2018. Für die Vorbereitung einer neuen Strategie hatte die EU-Kommission 2017 zum Jahr des „Zuhörens“ erklärt, um breit zu konsultieren. 2018 wird das Jahr der Abstimmung eines neuen Rahmens der jugendpolitischen Zusammenarbeit für die Zeit ab 2019 sein.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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