EU-Jugendstrategie / Kinder- und Jugendarbeit

Damit wir uns richtig verstehen... Handbuch für die Praxis im Strukturierten Dialog erschienen

Cover des Handbuches Damit wir uns richtig verstehen
Bild: © JUGEND für Europa

Wie genau funktioniert der Strukturierte Dialog? Und wie können Projekte im Rahmen des Strukturierten Dialogs gelingen? Wie können sie an die einzelnen Phasen dieses europäischen Beteiligungsprozesses angebunden werden? Diese Fragen möchte die 62-seitige Broschüre praxisorientiert beantworten.

Die Herausgeber haben dafür auf ihre und die Erfahrungen von Trägern, Organisationen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit dem Strukturierten Dialog in Deutschland zurückgegriffen. Projektleiter/-innen, die in den letzten knapp 10 Jahren dabei waren, geben Praxistipps und zeigen, wie Projekte im Rahmen des europaweiten Dialogprozesses gestaltet werden können.

Top 8 für einen gelungenen Dialog

Neben einer kurzen Einführung in den Strukturierten Dialog und die EU-Jugendstrategie werden die  folgenden "Top 8 für einen gelungenen Dialog" ausführlich vorgestellt:

  • Das ist die Basis: Beteiligung als Grundprinzip
  • Von Anfang an gemeinsam: Mit Politik und Verwaltung an einem Tisch
  • Offen, ehrlich, vertrauensvoll: Dialog gestalten
  • Zusammen stärker: Vielfältige Zielgruppen erreichen
  • Über den Tellerrand: Europa thematisieren
  • Da sind wir dabei: Anknüpfungspunkte an EU- und Bundesprozesse schaffen
  • Nachhaltigkeit im Blick: Mit den Dialogergebnissen weiter arbeiten
  • Reden ist Gold: Die Öffentlichkeit ansprechen

Die Broschüre richtet sich an Jugendleiter/-innen und Fachkräfte der Jugendhilfe, der (internationalen) Jugendarbeit und/oder der politischen Bildung und möchte sie dazu ermutigen, Dialogprozesse in ihrer Arbeit vor Ort zu initiieren.

Broschüre herunterladen (PDF, 1,4 MB)

Das Handbuch ist das Ergebnis einer Ko-Produktion zwischen dem Deutschem Bundesjugendring und JUGEND für Europa. Es gibt Anregungen aus der Praxis für die Praxis.

Quelle: Deutscher Bundesjugendring

INT 3.0 – Namensnennung – keine Bearbeitung CC BY-ND 3.0

Info-Pool

EU-Jugendstrategie: Umsetzung in Deutschland

  • EU-Jugendstrategie 2019 - 2027
    Europaflagge vor blauen Himmel
    © moonrun - fotolia.com

    Mit der EU-Jugendstrategie legen die Mitgliedsstaaten der EU die Eckpunkte ihrer jugendpolitischen Zusammenarbeit bis zum Jahr 2027 fest. Der Rat hat die EU-Jugendstrategie am 26. November 2018 unter dem Titel „Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten über einen Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019-2027“ beschlossen.

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  • Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland
    Wehende Deutschlandfahne vor blauem Himmel
    mwillms - flickr.com

    Gemäß der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind sowohl der Bund als auch die Länder für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie zuständig. Hierfür ergreifen Bund und Länder in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Maßnahmen unter Einbezug der Akteure der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sowie junger Menschen selbst.

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  • EU-Jugenddialog
    Logo des EU-Jugenddialogs
    © DBJR

    Junge Menschen haben das Recht, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gefragt und einbezogen zu werden. Das gilt auch für die europäische Ebene. Die Beteiligung Jugendlicher an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie geschah bis Ende 2018 im Rahmen des sogenannten Strukturierten Dialogs mit der Jugend. Seit 2019 heißt der Strukturierte Dialog nun EU-Jugenddialog.

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  • Youth Goals – Europäische Jugendziele
    Gelbes Logo der Youth Goals mit schwarzer Schrift
    Mireille van Bremen

    Die Youth Goals sind in die EU-Jugendstrategie 2019-2027 eingeflossen und damit in den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa. Verantwortliche aus Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sollen die Ziele als Anregung nutzen, um Politik im Sinne junger Menschen zu gestalten.

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  • Mehr Europa in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe
    fünf Hände formen einen Stern
    © tbel - Fotolia.com

    Eine der vorrangigen Zielsetzungen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland ist es, mehr Europa in die Kinder- und Jugendhilfe zu bringen. Mehr Europa bedeutet, die alltägliche Arbeit in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe europäisch zu denken, zu verstehen und auszugestalten. In der Praxis gibt es bereits vielfältige europäische und internationale Projekte sowie transnationale Arbeitsansätze. Die Erfahrungen zeigen, dass dies eine Bereicherung für die Jugendhilfe darstellt. Der fachliche Mehrwert einer stärkeren europäischen Ausrichtung soll daher kommuniziert und beispielhaft vermittelt werden.

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Videos zur EU-Jugendstrategie

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