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Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag 2021

Auf blau-farbigem Hintergund steht geschrieben Wir machen Zukunft, jetzt

Europas größter Kinder- und Jugendhilfegipfel versteht sich als Forum für Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Politik. An den drei Veranstaltungstagen vom 18. bis 20. Mai standen aktuelle Themen rund um die Generation U27 im Fokus.

Dokumentation – Auch jetzt noch dabei sein

Der 17. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), feiert eine weitere Premiere: Erstmalig wurde eine Multimedia-Dokumentation erstellt, die nun online ist. Alle Aspekte rund um den größten Jugendhilfegipfel in Europa von der Suche nach dem passenden Veranstaltungsformat in Pandemiezeiten über die zentralen Botschaften bis hin zum Programm und dem Resümee sind unter https://doku-17.djht.jugendhilfetag.de multimedial dokumentiert. So ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den verschiedenen Fachthemen und den innovativen Elementen auch jetzt noch möglich. Weitergegeben werden an dieser Stelle hilfreiche Tipps und Erfahrungswerte zur Organisation einer digitalen Großveranstaltung unter besonderen Bedingungen. Außerdem sind die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation in die Dokumentation eingeflossen.

Das vielseitige Programm des digitalen 17. DJHT ist online einsehbar. Im digitalen Fachkongress wurden ca. 270 Veranstaltungen angeboten, wobei 32 Fachveranstaltungen im europäischen Programm laufen. Zudem gibt das „Aussteller/-innenverzeichnis einen Überblick über ca. 200 Aussteller/-innen, die sich auf der digitalen Fachmesse präsentierten. Alle Informationen sowie organisatorische Hinweise: www.jugendhilfetag.de

Kinder- und Jugendhilfetag / Flucht und Migration

Wie kann sich Jugendarbeit für junge Geflüchtete öffnen?

Bild: © Christian Herrmann Ansgar Drücker im Gespräch auf der DJHT-Fachmesse

Durch die erhöhte Zahl von Einwanderern in Europa sind Flucht und Migration zu immer wichtigeren Themen geworden. Dadurch wird auch der Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus in der Jugendarbeit immer relevanter. Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) bietet dabei Unterstützung, die es auf dem Kinder- und Jugendhilfetag vorstellte.

von Lea Bussenius

"Der Schwerpunkt unserer Arbeit ist Antirassismus, Antisexismus und der Umgang mit Migration", erklärt mir Ansgar Drücker von IDA. Einige Einwanderer sind auch selbst in dem Verein vertreten, z.B. ein russischsprachiger Jugendverband. Sie werden gezielt von dem Informationszentrum gefördert, z.B. in der politischen Bildungsarbeit. Dazu bietet das IDA jedes Jahr zwei Seminare an für alle Verantwortlichen in migrantischen Jugendorganisation. Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Versuch die Menschen für diese Themen zu sensibilisieren. Hierzu wird Rassismus nicht nur auf der individuellen, sondern auch auf der institutionellen Ebene betrachtet, berichtet Ansgar Drücker. Das heißt konkret, dass sich das IDA neben alltäglichen Erfahrungen von Migranten mit Rassismus auch mit strukturellen Problemen beschäftigt, z.B. dass das Schulsystem in Deutschland nicht ausreichend auf Migranten eingestellt ist. "Um einen positiven Gegenentwurf zu zeigen bieten wir Sensibilisierungsseminare an, die sich gegen die polarisierende Gesellschaftsdiskussion richten". Hierbei sollen Vielfalt und Diversität gefördert werden.

Das Angebot des IDA umfasst neben Seminaren auch Broschüren und Flyer zur Förderung der interkulturellen Öffnung und gegen antimuslimischen Tendenzen. "In den Letzten zwei Jahren kam dann erst verstärkt die Themen Asyl und Flucht dazu", so Ansgar Drücker. Es werden unter anderem Projekte unterstützt, die sich mit Fragen wie "Wie kann sich Jugendarbeit für junge Geflüchtete öffnen?“ beschäftigen. Durch die Wahlen dieses Jahr wurden allerdings am meisten Projekte zum Umgang mit Rechtspopulismus angefragt, berichtet Ansgar Drücker. Denn wie geht man konkret mit einer rechtspopulistischen Aussage um? Ignorieren oder doch besser vom Gegenteil überzeugen? Hierzu werden Fachtage angeboten, in denen Strategien des Arbeitskreises vorgestellt werden.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von IDA.

Quelle: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Lea Bussenius

INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

Info-Pool

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