AGJ-Beschluss

17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag findet rein digital statt

Auf zwei geöffneten Händen sind Netzwerke und Datenwolken zu sehen.
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Zum ersten Mal in seiner mehr als 50-jährigen Geschichte findet der Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) rein digital statt. Angesichts der anhaltenden Pandemielage und der damit verbundenen Risiken hat der AGJ-Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung am 11. Februar 2021 beschlossen, den Präsenz-DJHT in Essen abzusagen.

Die Pandemielage hat seit Jahresbeginn zu einer zunehmenden Verunsicherung bei den Aussteller/-innen, aber auch bei den Mitveranstalter/-innen des Fachkongresses geführt, ob die Präsenzelemente im Rahmen eines hybriden DJHT überhaupt noch durchführbar sind.

„Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat diese Sorgen sehr ernst genommen und alle möglichen Szenarien intensiv geprüft. Die Entscheidung, den 17. DJHT rein digital durchzuführen, ist der AGJ nicht leichtgefallen. Sehr gerne hätten wir mit allen einen bunten DJHT vor Ort in Essen durchgeführt, aber die Pandemielage lässt uns keine andere Wahl. Die AGJ hofft, mit der durch den Vorstand getroffenen frühzeitigen Entscheidung allen Beteiligten die Planungssicherheit zu geben, die derzeit dringend benötigt wird,“ so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, Prof. Dr. Karin Böllert.

Durch die digitale Durchführung des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags muss niemand auf den größten Jugendhilfegipfel Europas verzichten. Die Ausrichter/-innen von Fachveranstaltungen und die Aussteller/-innen, die ihre Angebote hybrid oder in Präsenz geplant hatten, erhalten die Möglichkeit, auf digitale Elemente umzusteigen. „Die Rückmeldungen aus den Organisationen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe dazu, sich an einem rein digitalen DJHT zu beteiligen, sind durchweg positiv. Der DJHT wird zwar anders werden als in der Vergangenheit, aber wir gehen davon aus, dass er auch weiterhin durch die Qualität und Quantität der Angebote auf der Fachmesse und dem Fachkongress seinem Ruf gerecht wird, der größte Jugendhilfegipfel in Europa zu sein“, sagte Prof. Dr. Karin Böllert.

„Wir freuen uns sehr auf den 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag und denken, dass er auch im digitalen Format ein voller Erfolg wird. Einen Grundstein dafür haben wir mit dem jüngst gelaunchten digitalen Messetool gelegt, das nun noch weiter ausgebaut und um vielfältige Networking-Angebote erweitert wird. So macht die Kinder- und Jugendhilfe mit innovativen (digitalen) Methoden auch in Pandemiezeiten deutlich: Wir machen Zukunft – jetzt!“, so AGJ-Geschäftsführerin Franziska Porst.

Informationen zum digitalen 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag sind zu finden unter www.jugendhilfetag.de.

Außerdem ist die aktuelle Berichterstattung rund um den 17. DJHT in der Fokus-Rubrik des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe zu finden unter: www.jugendhilfeportal.de/djht/

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 16.02.2021

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