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Zwangsverheiratung: Niedersachsen setzt auf weitere Förderung des Krisentelefons

Mädchen, Frauen und Männern, die gegen ihren Willen verheiratet werden sollen oder wurden, steht in Niedersachsen seit 2007 das Krisentelefon gegen Zwangsheirat als Anlaufstelle zur Verfügung.

135 Beratungen wurden allein im laufenden Jahr durchgeführt. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 124 Beratungen, in 2007 bei 132.Die Landesregierung will die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Das Krisentelefon soll auch im Jahr 2010 vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament erneut mit 107.000 Euro gefördert werden.

"Das Krisentelefon hat sich als Anlaufstelle für Betroffene bewährt", unterstreicht Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Mechthild Ross-Luttmann. Denn Zwangsheirat und Zwangsehe seien für viele betroffene Mädchen und Frauen, aber auch für Jungen und Männer mit Migrationshintergrund ein Tabu-Thema. Oft wüssten sie nicht, wem sie sich mit ihren Sorgen anvertrauen sollen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

 

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