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Bayern: Expertenrat berät über Verbesserungen in Heimen für Kinder mit Behinderungen

Ein kleiner Junge kuschelt mit seinem Stofftier.
Bild: © Irina Schmidt - Fotolia.com

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat am 12. April Vertreter von Familien, Verbänden, Aufsichtsbehörden und weitere Experten nach München eingeladen, um über mögliche Verbesserungen in stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung zu diskutieren.

Müller betonte: "Wir stellen niemanden unter Generalverdacht. Im Mittelpunkt unserer Maßnahmen steht vielmehr das Wohl der Kinder. Deshalb habe ich die Überprüfung aller Heime angeordnet. Zusätzlich wird der Expertenkreis alle Möglichkeiten ausloten, wie das Kindeswohl bestmöglich gesichert werden kann."

Auslöser für das Treffen am 12. April waren Berichte, wonach freiheitsbeschränkende Maßnahmen in Heimen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung angewandt werden. Müller betonte noch einmal, dass sie vor dem Hintergrund der Vorwürfe mehr Transparenz schaffen wolle, denn "freiheitsbeschränkende Maßnahmen dürfen nur in absolut notwendigen Fällen zur Vermeidung von Selbst- oder Fremdgefährdung angewandt werden."

Der Konsens aller Teilnehmer im Expertenrat: es müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden, das Kindeswohl bestmöglich zu schützen. Deshalb wird der Expertenrat unter anderem die Heimrichtlinien und die Gesetzeslage überprüfen, ob neue Qualitätsstandards oder weiterführende Regelungen nötig sind.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 12.04.2016

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