Adoption / Sozialforschung

Adoptionen in Deutschland – EFZA stellt Forschungsbefunde vor

Mädchen als Heldin verkleidet lacht und hält ihren Daumen hoch
Bild: rawpixel.com

Das Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA) zeigt Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Adoptionswesens auf und will eine adoptionsfreundliche Praxis fördern. Bei einer Veranstaltung in Berlin präsentierte die am DJI angesiedelte Arbeitsstelle wichtige Forschungsbefunde, die auf einer umfassenden empirischen Befragung beruhen.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek eröffnete Ende Mai in Berlin die Abschlussveranstaltung des Expertise- und Forschungszentrums Adoption (EFZA). Mit den Befunden des EFZA, die auf Workshops, Expertisen und Studien sowie einer groß angelegten empirischen Befragung der Adoptionsvermittlungsstellen, der Herkunftseltern, der Adoptivfamilien sowie der Adoptionsbewerberinnen und –bewerbern beruhen, können die mit Abstand größten Studien für Deutschland im Bereich Adoption vorgelegt werden.

Im Zentrum der Tagung standen erste zentrale Ergebnisse der empirischen Befragung, die das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte EFZA durchgeführt hat.

Diskutiert wurden die Themen der Vorbereitung und nachgehenden Betreuung von allen im Adoptionsprozess Beteiligten, die strukturelle Offenheit von Adoptionen sowie die Strukturen in der In- und Auslandsadoptionsvermittlung. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion kamen Vertreter und Vertreterinnen aus Verwaltung, Vermittlungspraxis und Wissenschaft zu Wort.

Sämtliche Erkenntnisse des EFZA werden in Empfehlungen einfließen, die Basis sein werden für Eckpunkte zur Weiterentwicklung des Adoptionswesens.

Das Dossier "Adoptionen in Deutschland - Bestandsaufnahme des Expertise- und Forschungszentrums Adoption" (pdf 348 KB) steht online zum Download zur Verfügung. 

Weitere Informationen zur Arbeitsstelle Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA) können ebenfalls auf der Webseite des Deutschen Jugendinstituts (DJI) abgerufen werden. 

Quelle: Deutsche Jugendinstitut e.V., Dr. Ina Bovenschen