Die Sommerferien sinnvoll nutzen – In den Workcamps der ijgd entstehen internationale Freundschaften bei freiwilliger Arbeit
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Wer seine diesjährigen Sommerferien einmal ganz anders gestalten möchte, findet bei den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) noch freie Plätze in Workcamps. Die international zusammengesetzten Camps dauern zwischen zwei und vier Wochen und finden zwischen Juni und September in Deutschland und im Ausland statt. Sie richten sich an junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren, die internationale Kontakte knüpfen und sich gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt für ein gemeinnütziges Projekt engagieren wollen. Die tägliche Arbeitszeit beträgt meist fünf Stunden. Danach bleibt Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten und Unternehmungen. Campsprache ist in der Regel Englisch, auch bei den Camps in Deutschland. In diesem Jahr stehen mehr als 1700 verschiedene Projekte zur Auswahl. Informationen und Anmeldung unter www.ijgd.de oder Tel: (+49) 228 228 00 13.

In ijgd-Workcamps arbeiten meist 15 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern in einem gemeinnützigen Projekt zusammen. Die Schwerpunkte und Arbeitsbereiche sind sehr vielfältig. Neben sozialen und pädagogischen Projekten mit Kindern, Behinderten, alten Menschen und Flüchtlingen gehören auch Bau- und Renovierungsprojekte, Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte aus dem Kultur- oder Kunstbereich zum Angebot.

Für die Teilnahme benötigt man in der Regel keine besonderen Vorkenntnisse. Die Projekte sind so angelegt, dass man auch ohne Vorbildung viel erreichen kann. Am Ende nimmt man nicht nur neue Fertigkeiten mit nach Hause und das gute Gefühl, einen Teil seiner Ferien sinnvoll und gewinnbringend für sich selbst und für andere gestaltet zu haben, sondern hat auch neue Freunde gewonnen.

Workcamps sind zudem eine recht preisgünstige Möglichkeit, Erfahrungen in einer internationalen Gruppe zu sammeln. Denn außer der Anreise, einem geringfügigen Unkostenbeitrag und dem persönlichen Taschengeld müssen die Workcampteilnehmer nichts zahlen. Unterkunft und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Die Unterbringung erfolgt meist in Schulen, Jugendzentren, Forsthütten oder alternativen Tagungshäusern, manchmal auch in Zelten. Ihren Tagesablauf organisieren die Campteilnehmer selbst. Dazu gehört auch die gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten.

Neben der Teilnahme bieten die ijgd die Möglichkeit, ein Workcamp in Deutschland zu leiten. Wer über 18 Jahre alt ist und Lust und Mut hat, im Team eine internationale Gruppe zu leiten, ist hier genau richtig. Voraussetzung ist der Besuch eines Ausbildungsseminars, die ijgd bis in den Juli hinein regelmäßig anbietet.

Highlights in diesem Jahr sind beispielsweise der Wiederaufbau einer Hofanlage aus der Eisenzeit in Titz bei Aachen, Gartenpflegearbeiten im Schlosspark Sanssouci in Potsdam, die Produktion eines eigenen kleinen Trickfilms in Bremen, mit Dorfbewohnern in Serbien ein Bicycle-Sharing-System mit alten Fahrrädern aufbauen oder ein Fotoprojekt-Camp auf Island.

Umfangreiche Informationen zu allen aktuellen Workcampangeboten der ijgd im In- und Ausland sowie Anmeldemöglichkeiten finden interessierte Jugendliche auf der Internetseite www.ijgd.de.

Quelle: Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd)
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ilja.koschembar@agj.de
19.03.2010
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