Brandenburg: 8. „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ am 22. April | |||
| Strukturebene: Brandenburg | |||
| Nachrichtentext: Der „Zukunftstag“ wird vom Arbeitsministerium in enger Abstimmung mit dem Bildungsressort organisiert. Baaske und Rupprecht stellten das Konzept gestern im Kabinett vor und baten die Ministerinnen und Minister in ihren Ressorts Mitmach-Plätze anzubieten. Sehr aktiv ist dabei bereits das Innenministerium von Rainer Speer, das bei Polizei und Katastrophenschutz zahlreiche Plätze zur Verfügung stellt. Das Wissenschaftsministerium unter Leitung von Dr. Martina Münch wirbt bei Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, an diesem Tag ihre Türen für interessierte Jugendliche zu öffnen. Der Projekttag, dessen Durchführung mit 50.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der EU unterstützt wird, bettet sich ein in den bundesweiten ´Girls Day` am 22. April. Er richtet sich jedoch ganz bewusst an Mädchen und Jungen, „weil wir die geschlechtertypischen Grenzen bei der Berufswahl aufbrechen möchten“, so Baaske. Viele junge Menschen würden die Schule ohne konkrete Berufsvorstellung verlassen; der „Zukunftstag“ könne helfen, Orientierung zu geben. In Brandenburg werden derzeit 323 von 360 deutschen Ausbildungsberufen angeboten; dabei bleibe die Trennung in geschlechterspezifische Berufe größtenteils erhalten. Mädchen sollen deshalb ermuntert werden, zum Beispiel technische Berufe zu erlernen, und Jungen, sich mit den Möglichkeiten im Sozialbereich, zum Beispiel Kita oder Pflege, zu beschäftigen. Rupprecht: „Gerade in Kitas und Grundschulen brauchen wir viel mehr Männer.“ Der Aktionstag richtet sich insbesondere an die Klassen 7 bis 9; teilnehmen können jedoch auch höhere Klassenstufen bis zum Abiturjahrgang. Der Tag kann an den Schulen als Projekttag durchgeführt werden. Die Kinder und Jugendlichen sind dabei versichert, wenn sie sich über die website http://www.zukunftstagbrandenburg.de/ angemeldet haben. Möglich ist die Teilnahme im Klassenverband oder auch einzeln, beispielsweise durch Begleiten der Eltern an deren Arbeitsplatz. Rupprecht: „Ich bitte die Lehrkräfte, den Besuch bei den Unternehmen im Unterricht vorzubereiten. Dieser Tag kann für den weiteren Lebensweg entscheidend sein und ist damit ein echter ´Zukunftstag`“. Baaske: „Am 22. April soll auch die Verbundenheit mit den regionalen Unternehmen gestärkt werden. Wir wollen, dass möglichst viele junge Brandenburgerinnen und Brandenburger in ihrer Heimat einen Arbeitsplatz finden. Der starke Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren zeigt, dass es in der eigenen Region gute Zukunftschancen gibt.“ | |||
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| Herausgeber: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg | |||
| Schlagwörter: Berufsorientierung, Berufswahl, Übergang Schule – Beruf, Übergangsbewältigung | |||
| Eingetragen von: ilja.koschembar@agj.de | |||
| Eintragsdatum: 10.03.2010 | |||

