Studie: Migration und Familiengründung
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine Studie herausgebracht, die untersucht, inwieweit die Traditionen und Normen der jeweiligen Gesellschaft Migrantinnen bei der Familienbildung beeinflussen.
Die Migration von Frauen hat in den letzten Jahren national und international kontinuierlich zugenommen. Annähernd die Hälfte der weltweit rund 210 Millionen Migranten sind derzeit Frauen. Meistens migrieren sie dabei im reproduktiven Alter, so dass sie sich im Zielland der Migration im Falle eines Kinderwunsches mit den dortigen Werten, Normen und Einstellungen des generativen Verhaltens, wie beispielsweise Alter der Mutter bei der Geburt, Zahl der Kinder etc., auseinandersetzen. Teilweise weichen diese von denen des Herkunftslandes ab. Der neue Forschungsbericht des Bundesamts "Generatives Verhalten und Migration – Eine Bestandsaufnahme des generativen Verhaltens von Migrantinnen in Deutschland" untersucht, inwieweit die Traditionen und Normen der jeweiligen Gesellschaft Migrantinnen bei der Familienbildung beeinflussen.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.
Die komplette Fassung können Sie hier herunterladen.
Quelle: BAMF
Redaktion: Anneli Starzinger
