Wort "Kinderarmut" mit Magnetbuchstaben gelegt

Kinder- und Jugendarbeit / Sozialforschung

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. kritisiert Verharmlosung der Kinderarmut

Magdeburg. „Es ist schon zynisch, sich darüber zu freuen, dass nur jedes vierte Kind unter 15 Jahren in Sachsen-Anhalt ‚Hartz IV-Leistungen‘ bezieht“ kommentiert Olaf Schütte (Vorstand KJR LSA) die aktuelle Berichterstattung. [mehr]

Deutschlandkarte mit farblich markierter Armutsverteilung

Sozialforschung

Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen

Die Kinderarmut in Deutschland entwickelt sich zwar insgesamt rückläufig, doch innerhalb der Bundesländer, Landkreise und Städte klaffen die Armutsquoten weit auseinander. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die erstmals die Armutsquoten für die Altersgruppe der unter Dreijährigen für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland veröffentlicht hat. Die Studie zeigt auch, dass die unter Dreijährigen das höchste Armutsrisiko aller Kinder tragen. [mehr]

Papiermenschenkette

Sozialforschung

Umfrage: Online-Freundschaften werden wie reale behandelt

Berlin, 26. Januar 2012 - Jeder zweite Nutzer (49 Prozent) eines sozialen Netzwerks hat dort schon einmal eine Freundschaft beendet. Dabei wurde in 43 Prozent der Fälle der Online-Kontakt beendet, weil die Freundschaft auch im realen Leben in die Brüche gegangen war. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. [mehr]

Sozialforschung

Verhärtete Armut - Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf. [mehr]

Sozialforschung

OECD-Studie: AWO warnt vor weiterer Öffnung der Schere zwischen Arm und Reich

„Die wachsende Ungleichheit gefährdet den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, kommentierte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Ergebnisse der heute vorgestellten OECD-Studie „Divided we stand – Why inequality keeps rising“. Danach haben die Einkommensunterschiede in Deutschland so stark zugenommen wie in kaum einem anderen Industrieland. [mehr]

Sozialforschung / Migration

Internationale Studie: Migranten beuten Wohlfahrtsstaat nicht aus

Die Großzügigkeit sozialer Leistungen hat keinen Einfluss auf die Zuwanderung innerhalb der Europäischen Union. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten internationalen Studie, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt veröffentlicht hat. [mehr]

Sozialforschung

Studie zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung vorgelegt

Wenige Tage vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ergebnisse der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland" vorgelegt. [mehr]

Zwei verharkte Metallösen

Sozialforschung / Migration

Bundesfamilienministerin stellt Studie zur Zwangsverheiratung vor

Zum Problem Zwangsverheiratung gab es bislang nur wenige wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse in Deutschland. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat deshalb die Studie "Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen" in Auftrag gegeben, in der erstmals bundesweit die Erkenntnisse von Beratungseinrichtungen über Menschen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, erhoben und systematisch ausgewertet werden. [mehr]

Geldbörse mit Kleingeld

Sozialforschung

Armutsgefährdung in Deutschland nahezu konstant

WIESBADEN -Im Jahr 2009 waren durchschnittlich 15,6 Prozent der Bevölkerung Deutschlands armutsgefährdet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis der aktuellen Ergebnisse der Erhebung LEBEN IN EUROPA 2010 mit. Das Armutsgefährdungsniveau blieb damit insgesamt gegenüber dem Jahr 2008 (15,5 %) nahezu konstant. [mehr]

Sozialforschung / Migration

Armutsrisiko bei Migranten höher

WIESBADEN -2010 waren in Deutschland 26 % der Menschen mit Migrationshintergrund armutsgefährdet. Damit war ihr Armutsrisiko mehr als doppelt so hoch wie das der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (12 %). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober mit. [mehr]