„Kindheit und Jugend im Fokus aktueller Studien“ lautet der Titel einer aktuellen Publikation, die ausgehend von der Berichterstattung des Bundes und der Länder sowie repräsentativer Kinder- und Jugendstudien einen Überblick über die Lebensbedingungen, Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen im heutigen Deutschland liefert. [mehr]
Kleinkinder können heutzutage eher eine Maus navigieren, ein Computerspiel spielen oder ein Smartphone bedienen als schwimmen, ihre Schnürsenkel binden oder das eigene Frühstück vorbereiten. [mehr]
Wer sein Kind mit viel Hingabe umsorgt, fördert damit dessen Hirnreifung. Um ganze zehn Prozent größer ist das Lern- und Gedächtniszentrum im Gehirn bei Schulkindern, deren Mütter in frühen Jahren besonders feinfühligen Umgang gezeigt haben. [mehr]
Der Terminkalender ist oft schon bei den Jüngsten voll bis oben hin: Ballet- und Tennisstunden, Fußballtraining, Klavierunterricht und dazwischen noch jede Menge Hausaufgaben. Mehr als jedes dritte Kind im Alter zwischen 6 und 12 Jahren in Deutschland (39,0 %) beschwert sich mittlerweile darüber, wegen anderer Aufgaben und Termine nicht ausreichend Zeit zum Spielen zu haben. [mehr]
Der soziale Status der Eltern wirkt sich auf die Gesundheit und schließlich auch auf die Körpergröße von Kindern aus, wie die Forscher Jörg Baten von der Universität Tübingen und Andreas Böhm vom Landesgesundheitsamt Brandenburg in einem Forschungsprojekt zeigen. [mehr]
Eine Umfrage unter 6- bis 12-jährigen Kindern hat ergeben, dass Kinder sich beim Spielen am ehesten von Freunden und Geschwistern beeinflussen lassen. [mehr]
Die Erfahrungen in den ersten 18 Lebensmonaten bestimmen in hoher Weise, wie sich Menschen in späteren Partnerbeziehungen verhalten. Vertrauen, Lieben und Konfliktlösen lernt man als Säugling, behaupten Forscher der University of Minnesota in der Zeitschrift "Current Directions in Psychological Science". [mehr]
Der aktuelle UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland nimmt den Zusammenhang von elterlicher Teilhabe am Arbeitsleben und kindlichem Wohlbefinden in den Blick. Zentrales Ergebnis: Eine gute Förderung in Kindertagesstätten und Schulen kann Defizite aufgrund mangelnder Teilhabe der Eltern nur begrenzt ausgleichen. [mehr]
Misshandlungen und Gewalt in der Familie programmieren das Gehirn eines Kindes dafür, mögliche Gefahrenquellen besser wahrzunehmen. Das berichten Forscher vom University College London in der Zeitschrift "Current Biology". [mehr]