25 Jahre Erasmus: eine europäische Erfolgsgeschichte für Studierende

Vor 25 Jahren wurde das Austauschprogramm "Erasmus" für Studierende gegründet.

Junger Mann mit Rucksack
Bild: Piotr Ciuchta

Seitdem  haben es fast drei Millionen von ihnen für einen Studien- oder Arbeitsaufenthalt im Ausland genutzt. Inzwischen sind die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Kroatien, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei dabei. Dank Erasmus können Studierende durch Auslandssemester und -praktika Erfahrungen im europäischen Ausland erwerben und so ihre Berufschancen verbessern. 

"Erasmus hat eine enorme Wirkung entfaltet; nicht nur für die einzelnen Studierenden, sondern auch für die europäische Wirtschaft insgesamt. Es vermittelt jungen Menschen das Vertrauen und die Fähigkeit, in anderen Ländern mit den passenden Arbeitsplätzen zu arbeiten, anstatt in einem Land festzusitzen, in dem es keinen Bedarf für ihre Qualifikation gibt“, sagte Kommissionspräsident  José Manuel Barroso.

Unter dem Slogan  "25 Jahre Erasmus: prägende Erfahrungen – neue Perspektiven“ feiert die Europäische Union diesen Erfolg mit vielen Informationsveranstaltungen in den Mitgliedsländern. Allein im akademischen Jahr 2011/12 werden mehr als 250 000 Studierende das Programm Erasmus nutzen. Vermutlich werden wieder besonders viele Studierende nach Spanien, Frankreich, ins Vereinigte Königreich, nach Deutschland und Italien reisen, während Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien und Polen die meisten Studierenden ins Ausland schicken dürften.

Das Konzept des Austauschprogramms soll jedoch vereinfacht werden. So sollen künftig sämtliche bestehende internationale und EU-Programme für Bildung, Jugend und Sport unter „Erasmus für alle“ zusammengefasst werden. Das erleichtert die Beantragung von Finanzhilfen und hilft unnötige Überschneidungen und Doppelarbeit zu vermeiden. Durch das neue Programm können bis zu 5 Millionen Menschen – fast zweimal so viele wie derzeit – die Möglichkeit erhalten, im Ausland zu studieren, zu lehren oder eine Schulung zu absolvieren.

Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, zuständige Kommissarin Vassiliou unterstrich: "Erasmus ist unser bekanntestes und beliebtestes Programm. Über Erasmus-Austausche erhalten auch Lehrende und anderes Bildungspersonal die Möglichkeit, zu sehen, wie Hochschulbildung in anderen Ländern funktioniert, und die besten Ideen mit nach Hause zu nehmen. In vielen Ländern übersteigt die Nachfrage nach Programmplätzen die verfügbaren Ressourcen bei Weitem.“

Die vollständige Pressemitteilung erhalten Sie hier.

Quelle: PM der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 30.01.2012

Redaktion: Anneli Starzinger

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